Bauen mit Lehm ...

Informationen zu Vorteilen, Anwendung und Verarbeitung

Bauen mit Lehmbaustoffen

Lehm ist einer der ältesten Baustoffe der Welt, der leider in Deutschland in Vergessenheit geraten ist. Aufgrund der besonderen Eigenschaften nimmt das Interesse an diesem natürlichen Baustoff jedoch immer mehr zu.

Seit 2013 gibt es für diesen Baustoff sogar wieder DIN Normen. Die heutigen Produkte erfüllen die hohen Ansprüche an moderne Baustoffe. Sie sind über die Jahrzehnte immer weiterentwickelt worden und stehen anderen Baustoffen in nichts nach. Beispielsweise stehen etliche Produkte nicht nur naturbraun, sondern in über 600 Farbtönen zur Verfügung.

Hochwertige Lehmputze sind abriebfest und sanden daher nicht ab, wie es früher beim Bauen oft der Fall war. Lehmbauplatten besitzen heute eine hohe Maßgenauigkeit. Hier kommt es besonders auf die gleichmäßige Dicke der Platten an.

Vorteile

  • natürliche Inhaltsstoffe
  • keine Konservierungsstoffe
  • reguliert Luftfeuchtigkeit
  • filtert schlechte Gerüche
  • speichert Wärme
  • erhöht Schallschutz
  • energieeffiziente Herstellung
  • leicht zu verarbeiten
  • wiederverwendbar
  • kompostierbar
  • nachhaltig
  • wertbeständig

Anwendung

Zum Verputzen von Wänden bzw. Decken werden Lehmputze verwendet. Sie werden ein- oder mehrlagig als Grundputz und Feinputz aufgebracht. Die Feinputze können naturbraun oder bereits eingefärbt sein, wodurch ein zusätzliche Farbanstrich entfällt.

Bereits verputzte und gestrichene Wände bzw. Decken können durch Lehmfarbe oder farbige Feinputze im neuen Glanz erscheinen. Hierbei können auch bei der Renovierung die Vorteile dieses natürlichen Baustoffes in den Raum gebracht werden, ohne dass der alte Putze abgeschlagen werden muss. 

Beim Ausbau von Dachböden oder dem Verkleiden von Unterkonstruktionen, wie z.B. beim Bauen von Holzhäusern, kommen Lehmbauplatten zum Einsatz. Diese Platten werden geschraubt oder getackert und anschließend verspachtelt.

Beim Bauen von massiven Wänden mit hohem Schallschutz kommen ungebrannte Lehmsteine oder Stampflehm zum Einsatz. Die Steine werden mit Mörtel vermauert. Letzteres wird in einer Schalung verdichtet.

Bei dieser Anwendung kommen Leichtzuschläge im Putz zum Einsatz oder der Lehmputz wird in Kombination mit geeigneten Holzfaserplatten eingesetzt.

Beim Verbessern des Schallschutzes kann das hohe Gewicht dieses Baustoffes genutzt werden. Im Trockenbau können Lehmsteine z.B. beim Bauen von Holzhäusern oder Holzdecken verlegt werden.

Für diese Anwendung wurden spezielle Lehmabschirmputze entwickelt. Spezielle Inhaltsstoffe wandeln elektromagnetische Wellen (Elektrosmog) in Strom um und leiten diesen sicher ab.

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Verarbeitung

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Als Bauingenieur und Maurer verkauft Schmiedhaus-Chef Michael Lippert nur Produkte, die er selbst getestet hat und von deren Qualität er überzeugt ist.

Inspiration

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